about


Eine Kawasaki KLR 600 E war es. 1987, mit 19 Jahren und lange gespartem Geld - das erste Motorrad. Meine erste "längere" Reise führte mich gleich nach Amsterdam, meinen Kumpel Frank hinten drauf und endete in absoluter Ahnungslosigkeit mit einem Kolbenfresser auf der A3. Das war in meiner Motorradgenese die erste Situation, in der ich auf eine eigentlich unlösbare Aufgabe stieß: dem Zerlegen eines Motors und Neueinbau eines Kolbens, ohne jegliche Kenntnisse darüber. Es funktionierte trotzdem irgendwie. In der Retrospektive lernte ich damals zwei sehr wichtige Lektionen:

 

1. du kannst alles lernen was du brauchst, um dein Ziel zu erreichen...wenn die Motivation stimmt. (damals war die Motivation der Geldmangel für eine Werkstatt)

2. Fang einfach an! Mit dem ersten Schritt - ohne dich durch die Größe der Aufgabe davon abhalten zu lassen. Werde dir darüber klar, was genau dein Ziel ist und konzentriere dich nur auf den nächsten Schritt, dann auf den nächsten, usw. Ignoriere Zweifler und die innere Stimme, die dir sagt es klappt nicht.

 

In den Jahren kamen noch viele Motorräder und Reisen dazu und meine Passion überstand die eigentlich wenig kompatiblen Phasen des Elterndaseins und des Hausbaus... :-)

 

Am längsten begleitete mich - neben vielen anderen Kurzzeitmotorrädern - meine unvergessene Yamaha FJ 1200, die ich von 1991 bis 2012 fuhr und mich durch halb Europa trug. Als ich sie verkaufte war mir ganz flau im Magen und ich hatte das Gefühl, meine treueste Begleiterin in den wichtigsten Jahren meines Erwachsenenlebens zu verlassen.

 

Mein Herz hängt auch immer noch an der KTM 640 Adventure, mit der ich von 2014 bis 2018 durch Afrika gefahren bin. Leider sagte der Kopf nach immer mehr technischen Pannen, dass für den neuen Kontinent etwas moderneres her muss. Ich entschied mich für die KTM 690 Enduro, an der ich auch nur wenige Modifikationen vornehmen musste. Mal sehen, wie sie sich schlägt.


SOS Kinderdörfer

Privat und mit meinem Unternehmen unterstütze ich mit regelmäßigen Beiträgen und Sonderaktionen die SOS Kinderdörfer. Ich halte diese Unterstützung für immens wichtig. Es klingt zwar platt, aber Kinder sind unsere Zukunft und hier möchte ich etwas beitragen.

Während der Afrika-Reise 2015 habe ich das Kinderdorf in Livingstone/Sambia besucht.

 
Übrigens: die SOS Kinderdörfer freuen sich über jeden weiteren Förderer! Einfach mal kurz drüber nachdenken, auf die Homepage gehen und sich einen Ruck geben  :-)

SOS Kinderdorf Livingston, Sambia