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Lamas, Gauchos und schöne Pisten

Ein Kaffee morgens muss reichen, dann endlich los. Zum ersten Mal auf Pisten in die Hügellandschaft Richtung Norden. Wir verlassen die Panamerikana, die hier eine stumpfe, vierspurige Autobahn ist und fahren weiter im Inland über kleinste Teerstraßen und  staubige Pisten nach Illapel. Nachdem ich mich jetzt so langsam an die Beladung gewöhnt habe, klappt das auch sehr gut und macht richtig Spaß! Wir treffen unsere ersten Lamas, wilde Esel, chilenische Gauchos mit ihren speziellen Hüten, kleine Erzminen, an denen ich mir wieder bewusst mache, wie karg und schwer das Leben hier in den Bergen sein muss und natürlich auch an riesigen Weinanbaugebieten.  Eine Genußtour! Wir bekommen auch einen Vorgeschmack der Einsamkeit der Anden. Fahrzeuge kommen uns nur sporadisch entgegen und wenn sind es meist LKW, die Waren transportieren. Gegen 17 Uhr machen wir uns auf die Suche nach einem Wildcamping Spot und finden nach längerer Suche dank der hervorragenden App ioverlander einen schönen Platz an einem Stausee. Zelt aufbauen, Stuhl raus, Wein aufmachen und den Abend genießen. Fein! Sobald die Sonne untergeht ist es aber sehr frisch und es geht ab in den Schlafsack.

Ein wunderbarer Fahrtag!

Tag 2:

Pichidangui - Monte Patria, 330 km