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Motorradbefreiung und die ersten Kilometer

Endlich konnten wir heute die Mopeds "befreien". Unser örtlicher Ansprechpartner Ronny Tesch hoöte uns sogar in Santiago vor dem Hostel ab und nahm uns mit zum Hafen. Die ganze Aktion bei ZUoll und dem Frachtunternahmen dauerte nur gut 3 Stunden und war völlig problemlos. TOP Service von InTime, Hamburg und Ronny! Er versorgte uns noch mit Tipps und steht zur Verfügung, falls wir Probleme haben sollten. Ein super netter Typ!
Die Probleme fingen dann an, als ich aus dem Lager rausfahren wollte: Tank leer... ich hatte es mit der Tankentleerung etwas zu gut gemeint und kam nicht mehr zur Tankstelle. Zum Glück habe ich einen 10 ltr Kanister dabei und Ronny fuhr mich zur Tanke. Gepäck umgeladen und dann war es soweit: die ersten Kilometer in Südamerika! Fühlte sich noch etwas unsicher an, ich muss erst noch ein Feeling für Strassen und die Fahrweise der anderen Verkehrsteilnehmer entwickeln. Zunächst gings dann bis Valparaiso über die Küstenstrasse entlang eines völlig zersiedelten Abschnitts. Ständig Ortsdurchfahrten und kein Fortkommen. Das war wenig spaßig. Irgendwann entschieden wir uns dann, auf die Fernstrasse zu wechseln und in 2 Stunden schnell den Großraum Valparaiso zu verlassen. Stadt hatten wir jetzt genug! Ziel war der Ort Pichidangui, wo wir in einem kleinen Airbnb unterkamen. Zusammen mit einer Horde Hunde der Besitzerin. Hunde sind hier in Massen anzutreffen, hoffentlich brauche ich meine Tollwutimpfung nicht.

Fahrtag 1:
San Antonio - Pichidangui, 200 km