· 

Gegensätze und Kontraste

 

17. Reisetag, 21.2.2016
Tofo Beach, 0 km

 

Heute morgen quälen mich mal wieder meine Rückenschmerzen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich ob der guten Matrazen keine Rückenschmerzen habe, aber heute ist es besonders schlimm. Also Aspirin rein, ab in den Pool ein bischen bewegen und ein paar Übungen gemacht, dann gings. Wir gehen heute vormittag in den Ort, um die Tauchgänge zu buchen. Auf der kleinen Wanderung sehen wir die Kehrseite des Paradieses: elende Strohhütten, kleine armselige Läden, Plastikmüll überall, brennende Müllhalden...typisch Afrika eben.

Den Kontrast zu sehen ist manchmal echt hart. Der Ort selbst ist eine ziemliche Enttäuschung: eine liebloses, dreckiges Loch, wir werden wieder dauernd von Händlern angesprochen, es regnet… nicht gerade der Ort an dem wir lange bleiben werden. Für die überschwelgenden Beschreibungen sollte Tofo doch der Traumstrand sein. Nicht für mich, Vilanculos hat mir sehr viel besser gefallen. In der Tauchschule buchen wir uns für morgen und übermorgen Tauchgänge für 33 € / Tauchgang. Wenigstens das klappt reibungslos und macht einen guten Eindruck. Den Nachmittag verbringen wir am Pool mit Savanna und Bananen, schlafen noch ein Ründchen und gehen später rüber ins Mozambeat, um noch ein bisschen im Internet zu surfen und dort zu essen. So verbringen wir den Tag mehr oder weniger mit nichts tun. Mir geht das ein wenig auf den Geist, irgendwie ist das Rumhängen nicht mein Ding. Es kommt mir so sinnlos vor, ich brauche immer aktive Erholung, erst dann kann ich entspannen. Diese ganze Backpacker/Aussteiger Mentalität ist einfach nicht meins. In der Nacht kann ich stundenlang nicht einschlafen, weil es abartig heiß und schwül ist. Mir klebt das Shirt auf der Haut und der Schweiß läuft mir im Gesicht runter. Ziemlich übel, wieder eine kurze Nacht.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0