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Auf ein Neues 2016!

1. Reisetag, 4./5. Februar 2016,
Frankfurt - Blantyre (Malawi)
Was für ein gruseliges Wetter, Schneeregen den ganzen Tag, da macht das Packen nochmal soviel Spaß! Es klappt alles reibungslos, ich habe genug Zeit, trotzdem bin ich aufgeregt… dieses Mal sind so viele Unwägbarkeiten im Spiel: die Technik, die Sorge um Pannen, Strecken und Treffpunkte. Das Unerwartete macht natürlich auch den Reiz aus, also go for it!

 

Erster Flug 6 Stunden bis Addis Abbeba mit einem Sitz neben dem Klo und einer Mutter mit brüllendem Säugling… da kommen Erinnerungen an meine Kinder hoch und ich bin froh, dass das nicht meins ist. Der Flughafen in Addis ist gesichtslos und langweilig, leider muss ich 4 Stunden warten. Beim Einsteigen in den neuen Flieger sitzt direkt neben der Treppe ins Flugzeug eine Servicecrew auf dem Boden, das Werkzeug noch um sie herum verteilt. Das nenne ich mal Vertrauen aufbauen :-). Ethiopian Air zeigt, dass die Maschinen gewartet werden! Beim Blick aus dem Fenster rollen wir an zig Flugzeugwracks vorbei, die infach neben der Startbahn dahingammeln. Welcome Africa. Der Flug war schön, Highlight der Überflug des Kilimandscharo. In Blantyre braucht der Jet die komplette Landebahn und legt eine Vollbremsung hin, dass wir heftig vorne gedrückt werden. Beim Wenden sehe ich unter mir schon das Gras das Ende der Bahn, herzlichen Glückwunsch, da darf bei der Landung auch nichts schief gehen. Da nur eine Handvoll Reisende aussteigen, gehen die Grenzkontrollen ganz schnell. 75 USD Visa Gebühr will Malawi seit Oktober, ganz schön happig! Guido treffe ich vor der Tür, was eine Freude ihn zu sehen, nach einem Jahr nur Internetkontakt. Wir umarmen uns herzlich und fahren zu seinem Flugzeug im Hangar, das getankt werden muss für einen Flug am Sonntag. Es kommt mir von der ersten Minute überhaupt nicht fremd vor hier zu sein, sondern fühle mich gleich wohl und willkommen mit Guido. Wir holen meine Fed Ex Papiere ab, die aus Südafrika gekommen sind, gehen bei Shoprite einkaufen und fahren dann durch die Stadt nach Hause. Akkilah und Maleika erwarteten uns schon an der Tür. Eine herzliche Begrüssung, sehr nett, natürlich noch ein bischen zurückhaltend. Die Familie lebt sehr schön auf einem Hügel mit spitzen Aussicht und 40.000 m2 Grund in einem schönen alten Haus. Zum Willkommen gibt es ein leckeres Abendessen, Geschenke für jeden und nach dem Austausch der wichtigsten Neuigkeiten und Geschichten gehts früh ins Bett. Schlaf nachholen. Was für ein toller Ort hier die Reise zu starten.

 


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