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Lake Malawi / Cape McLear - Tauchen

17. Reisetag: 22.2.2015: Cape McLear

Tauchen im Welterbe Naturpark Malawisee. Klingt toll, war aber eher über Wasser schön bei der Bootstour als unter Wasser. Aber der Reihe nach: Tauchen hier in Schwarzafrika hat wenig mit dem zu tun, was sonst so standardmäßig geboten wird. Das Lager gleicht einer Bruchbude und das Equipment, na ja...woanders wären das nicht mal mehr Schulungsstücke. Aber alles funktioniert und ich hatte 2 Guides dabei. Es ist der erste Tauchgang nach 11 Jahren für mich und es fühlt sich an, als wäre mein letzter erst gestern gewesen. Die Guides sind sehr professionell und begleiteten mich sehr gut und routiniert. Die Tour dauert 3 Stunden, standesgemäß mit einem alten Holzkahn. Auf dem Weg zum Tauchspot müssen wie einen kleinen Umweg fahren, um einem Fischer (dem Cousin des Tauchguides) das Netz zu befreien. Das hatte sich an den Felsen verheddert. Lustige Aktion: der Guide taucht runter, schneidet es frei und nimmt dann praktischerweise gleich einen Eimer Fische mit fürs Mittagessen...

Der Tauchgang an sich war nett: eine schöne lange Höhle zum durchtauchen und viele kleine bunte Fische vor grauen Felsbrocken. Im Meer wäre es öde gewesen, hier im Süßwasser ist die Fischpracht außergewöhnlich. Wir fahren noch um eine kleine Insel herum, plauschen noch mit ein paar Fischern und fahren zurück. Ein Tauchgang reicht. Der Preis dafür ist aber, dass ich mich zu Hause auf Bilharziose untersuchen lassen muss...

Der Rest des Tages wird gedöst und mit Routenplanung verbracht. Da ich der einzige Gast bin, fällt mir das eher leicht, da ungestört. Das ist wirklich ein Eiland der Ruhe hier. Ab 19 Uhr schließt sogar die Bar und ich bin ganz alleine...


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