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Karibasee - Lusaka

12. Reisetag: 17.2.2015: Kariba Bush Club - Lusaka (350 km, davon 30 km Gravel)

Der Zeitpunkt der Trennung kommt am späten Vormittag, als wir nach 120 km wieder die Hauptstraße erreichen. Er fährt nach Westen, zurück nach Südafrika, ich nach Osten weiter nach Malawi. Schade! Es fühlt sich zwar gut an, wieder im eigenen Rhythmus und Pausen-

Rhythmus zu fahren, aber abends wieder alleine zu sein, macht mir keinen Spaß. Unterwegs gibt es unzählige Verkehrskontrollen, die aber allesamt harmlos verlaufen und oft in netten Gesprächen über die Tour, Deutschland oder Fußball enden. Ich werde mehrmals verwundert darauf angesprochen, ob ich tatsächlich nur mit den Papierkarten auf dem Tankrucksack durch Afrika fahre… Beunruhigung gibt es auch dem Weg nach Lusaka auch: die Wolken werden immer dicker und ich fürchte die starken Gewitterschauer und 3 Tankstellen nacheinander haben keinen Sprit mehr. Es bewahrheitet sich wieder der Tipp für Akrikareisende, an jeder Möglichkeit zu tanken und es nicht auszureizen. Ich habe noch genug Reserve und komme dann noch bis zu einer Tankstelle mit Sprit. Gutes Gefühl...

Die Landschaft ist wieder hügelig, was für meine Augen nach dem platten Land in Botswana ein Segen ist. Leider ist die Straße und der Verkehr chaotisch: ständig Potholes, die zum Teil gefährlich tief sind und spät zu sehen sind, massenweise LKWs auf dieser Hauptverbindungsstraße („Great Eastern“). Irgendwann komme ich dann aber doch in Lusaka an und brauche eine halbe Stunde, bis ich das Eureka Camp ohne Navi gefunden habe. 2 Deutsche Reisende in einem Mercedes G Modell sind die einzigen anderen Gäste. Sie kommen aus Tansania und so wird es ein unerwartet netter Abend mit vielen Geschichten und Reiseanekdoten.


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