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Namib Desert - Rock Arch

1. Reisetag: 6.2.2015: Swakopmund - Blutkuppe - Rock Arch (130 km) mit Familie und Land Cruiser Begleitung

Die erste Etappe der zweiten Etappe 2015! Es fühlte sich anders an, als im letzten Jahr. Die gespannte Erwartung dessen, was mich in Schwarzafrika erwartet, vermischt sich mit der Vertrautheit dieser Etappe, die ich schon von 2013 kannte und natürlich dem Luxus des Begleitfahrzeugs mit der Familie.

 

Lian, Benjamin und Lian´s Eltern fahren drei Tage im Land Cruiser mit, danach geht’s dann erst mal alleine weiter. Die ersten Schotterkilometer mit 80 -100 km/h fordern einen halben Tag Eingewöhnung. Dass das Motorrad wie natürlich auf dem Schotter ein wenig nach links und rechts tanzt, ist zuerst wieder mit ein paar Unsicherheiten verbunden, dann gewöhne ich mich aber wieder daran und vertraue dem Motorrad wieder. Es wird mir wieder bewusst, dass das Motorrad dem Blick folgt. Schaut man auf den Sandberg, fährt man genau hinein. Schaut man auf die Fahrspur, geht es dahin, wo man hin will. Ich denke über diese schöne Metapher nach, die auch für´s Leben gilt: dahin schauen, wo man hin will, was man sein will. Nicht dahin, was man nicht will. Ich glaube, alle guten Dinge, die ich in meinem Leben erreicht habe, sind nur durch die Fixierung auf ein attraktives Ziel wahr geworden. Niemals durch das Fixieren der Dinge, die ich nicht wollte. Umso wichtige, sich regelmäßig Ziele zu setzen.
Die Strecke führt uns von Swakopmund östlich über die C28, bis zum Abzweig zur Blutkuppe, ab dort dann nur noch über einen kleinen Sandpad, zwei Rivierdurchquerungen (sandige Trockenflussbetten). Zweimal muss ich auch dem Sand Tribut zollen und werfe die KTM um. Trotz Gas geben sobald der Sand tiefer wird, bekomme ich das Vorderrad nicht mehr gerade und falle mit geringer Geschwindigkeit auf die Seite. Passiert ist nichts, aber das Prozedere "runter mit dem Gepäck, aufheben, rauf mit dem Gepäck" nervt schon ganz schön. Aber immerhin weiß ich jetzt, dass ich es alleine schaffe. Als schönen Ausgleich kreuzen Herden von Zebras, Springböcken und ein paar Strauße unseren Weg.

Unser Campingplatz "Rock Arch" ist ein Traum! Ein vom Staat eingerichteter einfacher Platz mit einem einfachen Plumpsklo und einer Stellfläche mit Grillstelle. Das war´s. Kein Wasser, Strom oder sonstige Einrichtungen. Das Ganze auf einer kleinen Anhöhe, unter einem Felsenbogen mit Blick in die uralte Wüstenlandschaft der Namib. Einsamkeit und Stille pur. In dieser Ursprünglichkeit der Landschaft das Zelt und das Campingequipment aufzubauen wirkt fast schon befremdlich, aber ein kaltes Savanna aus dem Kühlschrank des Land Cruisers änderte meine Meinung schnell :-) Ist schon schön, die ersten Tage mit der Annehmlichkeit der Autobegleitung unterwegs zu sein.

Unvergesslich ist auch die kleine Klettertour auf einen der umliegenden Granitberge, auf dem außer ein paar Klippspringer einfach nur Ruhe und Erhabenheit herrschten. Diese stillen Momente sind die wertvollsten und unvergesslichsten Stunden. Das gilt auch für das abendliche "Braai" (Grillen), das offene Feuer und den Wechsel der Nachmittagshitze über das Abendrot zum Nachthimmel. Die Sternenbilder der Südhalbkugel sind jedes Mal wieder faszinierend. Dass man die Milchstraße in einem Band erkennen kann, die vielen Sternbilder und später das Aufgehen des Vollmonds lässt uns kaum in den Schlafsack kriechen.     

 


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Kommentare: 10
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