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Wild Coast - die ersten Meter

Was für ein Gefühl! Das Motorrad abgeholt, Gepäck aufgesattelt und die ersten Meter unterwegs - auf der Küstenstraße am Indischen Ozean. Ich jubelte meine Freude unter dem Helm hinaus und fühlte mich privilligiert und stolz, dass ich es geschafft hatte einen über 20 Jahre alten Traum zu verwirklichen...

Es war viel mehr als nur die Organisation geschafft zu haben. Es war das Gefühl, trotz aller Gründe die dagegen sprachen (zu teuer, zu gefährlich, Familie nicht dabei, etc.) an meinem Traum festgehalten zu haben. Gleichzeitig spürte ich Dankbarkeit darüber, dass meine wunderbare Partnerin mir das ermöglicht hat und mich immer unterstützt hat. DANKE LIAN!


Es ist genau dieses Bild in meinem Kopf, dass mich immer wieder angetrieben hat, an meinem Ziel festzuhalten: mit dem eigenen Motorrad am indischen Ozean entlang zu fahren, die warme, salzige Luft um die Nase zu spüren und das Gefühl 7000 unbekannte Kilometer vor sich zu haben. Nicht zu wissen, was man sieht, wen man trifft, wo man schläft. Selbst die Route steht nicht genau fest und entwickelt sich erst aufgrund von Wetter, Begegnungen, Informationen und Ereignissen. Es ist dieses Ungeplante, was mich so anzieht und fasziniert. Im Arbeits- und Familienalltag sind wir so mit Terminen und Struktur durchsetzt, dass kaum noch Zeit für einen gänzlich ungeplanten Tag bleibt.


Die Afrikaner sagen: wir haben die Zeit und ihr habt die Uhr.

Und sie haben recht damit!



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